Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Verordnung der Großherzoglichen Regierung zu Oldenburg, die Eidesleistungen der Israeliten betreffend
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 227 (sequence 2)
- Language
- German
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so wird solcherhalb Mt Seiner Königlichen Hoheit höchster.GenehmigWg Folgendes perordnetz,^ §.^,1., Die Ablegung des Eides soll׳: t>|ing ende Nochfälleausgenommen, ,nur im,GerzchMkMge? schehen, wo, außer yen.HqMeieu,:,M,MGUj..aU derer Israeliten nichtnvthwen,digist,• ' §. 2. Eine außergerichtliche Belehrung über die Natur des Eides, durch den Landrabbiner oder einen geprüften Lehrer, soll, nach dem Ermeßen des Richr ters, in wichtigen Fällen'' dem' Eide׳ LbraN ’'ßffiu*'. §. 3. Der Richter hat den. Schwörenden^ dem er zuvörderst de»"Eid' Ä»rtD« ^«»d° delMMüN err klären muß, niich dem Inhalte der angefügteü War§ nung zu ermahnen, - auch dem Gegner oder dessen Stellvertreter bemeeklich zw machen, daß er das nicht beschwören lassen dürfe, was er als wahr schon wisse. §; 4. DerSchwörenve soll mit bedecktemHaupte, die rechte! Hand gestützt auf den. 7; Vers im 20; Kap. des' 2. Buchesder fünf Bücher Moses i n eiüer H e b r 8 is ch e n B i b e t, den Eid aussprechen.!!<§. 5^- Die!Eidesformel lauter Bei einem Entfcheidigungseide : - ' ״Ich schmore vor Gott, dem Allmächtigen, der Himl ״ mel und Erde und mich erschaffen, dessen Fluch ״ über: Den Meineidigen kommt, nach der Meinung ״untz- Hem Sinne des Richters. ohne; Arglist und ״ Vorbehalt, baß ich bi. N. ■ > C hier wird, die,Sache, um die geschworen wird, , eingeschaltet)- ״so-wahr mir Gott Adonai Elohim helfe, Amen."