Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Etwas über die Israelitische Waisen-Verpflegungsanstalt zu Breslau
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 201 (sequence 6)
- Language
- German
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Ruf der Wohlthätigkeit der hiesigen Glaubensgenoss sen, der Ruhm der hiesigen Ärzte/ die Nähe der schlesischen Bäder hierher zieht/ hat diese Anstalt ihr rem edle» Berufe stets genügt und ihren Fonds verr größert. Heil den Männern und den Frauen, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Vermögen solch edlen Zwecken widmen! Sie haben den wahren Weg ges wählt,, ein gesegnetes Andenken auf die Nachwelt zu bringen. Mögen die Blumenkränze, die das Erdens leben windet, verwelken , der Kranz ihrer Tugenden blüht unsterblich fort! Wenn die Zeit oder Frevlers Hände die steinernen Denkmale derer vernichteL hat, die hienieden nur für sich gelebt haben; wenn ihr Andenken mit ihren Grüften verschwunden ist: so lebt das Gedächtniß der Edlen noch fort, die durch ihre Stiftungen das menschliche Elend auch kommens dev. Geschlechter zu mildern gedachten. Ihr Denks mal kann keine Zeit zerstören. — So ist durch den Eifer der Familie Silberstein einem dringenden Bedürfnisse abgeholfen. Herr Jacob Silbevstein hat nämlich eine schöne Synagoge erbauet und sie der Gemeinde miethweise überlassen. Aber Ziegel und Stein thun's nicht, der Herr wende es, daß der rechts Geist in das schöne Gebäude bei, der Eins weihung einziehe und darin wohne zum Heil Israels und zur Ehre Gottes! Amen!" An m e r k u n g. Durch unvorhergesehene Zufälle wurde das früs Here Einrücken dieses interessanten Berichts verhindert.