Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Etwas über die Israelitische Waisen-Verpflegungsanstalt zu Breslau
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 5)
- Language
- German
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der/ H. Rubinsohn, B. Pulvermacher. Es sind für beide Anstalten gemeinschaftliche Statuten entworfen, von der hohen Behörde genehmiget und durch den Druck bekannt gemacht worden. Die Lheilnahme der hohen Behörden an diesen Anstalten hat sich auf eine höchst erfreuliche Weise ausgesprochen und bethätigt. So ist zum Beispiel der Anstakt die Portofreiheit für ihren Briefwechsel bewilligt worden. Es steht zu erwarten, daß die Jsrae- Mischen Gemeinden, die durch ein Rundschreiben zu Beiträgen aufgefordert sind, den Erwartungen, die man von ihnen hat, wenigstens zuch Theil, entspres chen werden. Die Vertheilung der Geschäftsführung unter den Vorstehern und die Kassenverwaltung lassen nichts zu wünschen übrig. Überhaupt ist seit einigen Jahren ein Leben in bas hiesige Gemeindewesen eingetreten, das, wenn der Druck der Zeiten nicht ferner hemmend eingreift, zu den schönsten Resultaten führen muß. Sämmtliche Eemeindeangelegenheiten werden musterhaft geleitet, und die Herren r L. Kroh, M. B. F r i e d e n t h a l, M. P a p p e n - heim, H. P. Heymann, Z. I. Bloch u. m. A., haben sich große Verdienste um die Gemeinde erworben. Diese Herren scheuen die Arbeit nicht, wählen zu den Gemeindeämtern tüchtige und rüstige Arbeiter, statt daß sonst der Nepotismus für bedürftige Subjekte Ämter schuf. — Gleiche Bewandniß hat es mit der Krankenverpflcgungs - und Beerdigungsgesellschaft. Ungeachtet der Menge einhci- Mischer und fremder Armen und Kranken, die der