Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Hebräische Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 194 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2304627-2304631-2304633-2311261--07909-2311590- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
194 Rapaport in Lemberg. (Wien, gedruckt bei Anton Edlen von Schmid.) Preis: Auf ׳ Druckpapier 20 Kreuzer C. M. Auf Schreibpapier 36 Kreuzer C. M. Das Ganze ist interessant und angemessen in acht-hebräischem Style bearbeitet. Die Einleitung und Anmerkungen zeugen von gründlicher Gelehrsamkeit und find sehr inhaltreich. Druck und Papier lassen nichts zu wünschen übrig. *) *) Seite 12 führt der Verfasser unter Anderm aus den Werken des berühmten ehrwürdigen Gelehrten Nosenmüller eine Stelle an, daß nämlich ein reisender Engländer, welcher sich vor Kurzem in Persien aufhielt, versichere: in der ehemaligen Stadt Ekbatana die Gräber Mordachai's und Esther's gesehen zu haben, die mit einem großen Gebäude versehen sind und .welche von allen Israeliten in Persien sehr geehrt werden. Dessen Begleiter habe sich auch dort überzeugt, daß das alte Gebäude von Timur zerstört und das jetzige vor 150 Jahren erbaut, wie es auch von einem Rabbiner, Namens Jsmael, bekräftigt worden sei. Die alten Inschriften sollen noch in einer Marmortafel, das Einzige, welches Timur nicht zerstörte, zu sehen sein. Wenn aber der Herr Professor Rosenmüller, fährt Herr Rapaport fort, hier hinzufügt, daß zwei Brüder, Elias und Samuel, diese Grabmäler im Jahre 4474 nach Erschaffung der Welt, und zwar 1713 nach christlicher Zeitrechnung, errichtet haben, so daß sie also keineswegs qst sind, so muß hier wohl ein Jrrthum obwalten, da doch das Jahr 4474 n. E, d. W, das Jahr 713 n. chr. Z. sei, wonach diese Inschrift vor 1113 Jahrew verfertigt