Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 191 (sequence 3)
- Language
- German
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191 chung der Septuaginte mit den Fragmenten des Ezechiel, manche berichtigte Stelle aus den Schriften der Kirchenväter und der alten griechischen Naturforscher zeigen,-wie angelegen der Verfasser sich seine Arbeit hat sein lassen, und wie ausgebreitet seine Kenntnisse sind. Wen» nun die obige Schrift sich bereits unter den Philogogen vom Fache Eingang und Anerkennung verschafft hat, so empfehlen wir sie namentlich dem jenigen Israeliten, die, mit einer gelehrten Bildung versehen, merkwürdige Erscheinungen in dem früheren Bildungsgänge ihres Volkes zu beachten und zu m. greifen pflegen, so wie wir insbesondere uns gedrungen fühlen, hier den Wunsch auszusprechen, daß die griechische Literatur der Juden unter ihnen selbst endlich einmal gehörige Bearbeitung finden, und ein wissenschaftlicher Geist überhaupt (die nöthige Bedingung unseres Heiles, ja dieses Heil selber) reiner und lauterer, als bis jetzt geschah, sich gestalten möge» D1-. med. H. Fränkel. H ebrä ische Literatur. Während diese unter den Israeliten in Deutschland immer mehr sinkt und sich fast Niemand gern mit der Herausgabe hebräischer Schriften beschäftigt, besonders weil sie keinen gehörigen Absatz finden und die Druckkosten selbst nicht einmal einigermaßen gedeckt werden können, ist cs erfreulich, in Polen, und vorzüglich in Gallizien, Mehrere würdige, gelehrte . * 14*