Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension] / R.
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 188 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Je rem. 3.1. V. 31 — 34 und zeigt, in ׳wie fern Gott mit dem Volke einen neuen Bund schließen ׳ wolle (sie enthält des Trefflichen und Beherzigenswerthen sehr Vieles), die zweite, wie die Gesetzgebung auf Sinai allen Menschen den Weg zur sittlichen VM lenöung offenbart, wie der Glaube an Einen Gott und seine Vorsehung dem Dasein des Menschen erst seinen rechten Weg und seine Bedeutung gegeben, wie die Vorschriften der Sittlichkeit ihm erst fein rechtes Leben und seiner Tugend den wahren Werth und ihre rechte Höhe verliehen habe, und welchen Einfluß diese Betrachtungen auf das Leben Haben müssen, wobei denn der Verfasser zugleich auffordcrt, der einmal erlangten Überzeugung treu zu. bleiben und nicht um irdischer Vortheile willen von dersels ben abzufallen, zugleich aber.auch zeigt, worin das ächte Judenthum bestehe, wie man seinen inner» Geist durch vernünftiges Nachdenken erfassen und durch den eigenen Lebenswandel zu seiner Erhaltung beitragen müsse. Die 19ke (18te) Predigt,am 9ten des. Monats Ab, wo das Andenken an die Zerstörung Jerusalems gefeiert wird, spricht über das Thema: wie können wir das Verlorne wieder sinden? Eine ganz zeitgemäße und treffliche Darstellung, was die Israeliten zu thun haben, um im ächten und wahren Sinne wieder ein Volk Gottes zu werden. Die 20ste (19te) Predigt am Purimfeste behandelt das Themar wie die Vorsehung böse Anschläge vereitle, und die letzte ist einer Konfirmationss seier gewidmet und enthält zugleich den ganzen