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Sulamith · 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 116

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
7 (1825-1833)
Issue
Heft 2
Article
Verhältnisse der Israeliten im Großherzogthum Oldenburg
Date
1825-01-01
Page
Seite 116 (sequence 14)
Language
German
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entweihte. Wie nvthtvendig ist es da, daß der Jugend etwas Festes gegeben werde bei diesem Wandel, etwas Bleibendes bei diesem Wechsels etwas Best« hendcs bei diesem Schwanken, etwas Beharrliches bei diesem Unbeständigen. Wie nokhwcndig, daß sie bekannt werde mit den Gesetzen Moses, mit dieser Flamme, die nur erwärmt, nicht verzehrt, mit dieser Flamme, welche zu lodern nicht aufhören darf im kindlichen Gemüthe, welche anfeuert zu allem Guten und uns. fähig macht zu guten Menschen für die Religion und für Den Staat. ' Was mich betrifft, so gelobe ich dir, daß ״ich nicht aufhörcn werde, ihnen zu zeigen den rechten Weg." ' Es wird meine heiligste Pflicht sein, sie vertraut zu machen mit dem Wege Gottes, mit dem geraden und rechten Wege, mit dem Wesen der Neligion und ihrer Bestimmung. Vor ihre Seele werde ich führen, baß in ihnen, dem kleinsten der Stämme, Die Kostbarkeiten Israels liegen (Sam. 9, 20.), daß sie nur schöner keimen und blühen und wachsen und reifen müssen, soll die Zukunft besser sein; bestreben werde ich mich, wenn auch nicht unmittelbar,*) doch mittelst guter Lehrer, gute Lehren verbreiten zu lassen, und in der guten Richtung, welche sie bekommen, meines Wirkens Frucht zu sehen. *)׳ Warum nicht unmittelbar? Die Zeit ist wohl vorüber, in welcher die Rabbinen es unter ihrer Würde hielten, der Jftaelitischm Zugend selbst den Religionsunterricht zu ertheilem D. H.

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