Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über die moralische Erziehung
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 18 (sequence 8)
- Language
- German
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18 auch die sittliche Anlage behauptet dieselbe eben so eigenthümlich im 'Äkcnschen, wie seine intellectuelle und physisch-organische. Neben dem Beispiel und der Individualität sei es -das Verhüten — die negative Erziehung ■ל- (aber nicht das Verbieten), als dritter Hauptmoment der moralischen Erziehung. Wann soll die moralische Erziehung anfangen? Ehe noch das kleine Wesen Vater oder Mutter lallen kann, also ehe noch das erste Lebensjahr zurückgelegt ist.*) Besser zu früh, als später. Denn mit der Vorstellung beginnt auch zugleich die Einwirkung in der Seele des Kindes , und wächst mitder Kraftzunahme der Sinne. Schon wirkt Alles ein auf den" kleinen Weltbürger, was er sieht und hört. Er ist eine moralische Person, zwar ohne Zurechnung, aber mit moralischen Bedürfnissen« Immer mehr-Aufmerksamkeit und Vorsicht wird nölhig.ל Das zweijährige Kind zeigt bereits die bestimmte Richtung feines Temperaments. Die Scelenkräfte treten gleichsamplastisch hervor; besonders die Willensfreiheit und das Begehrungsvermögen. Ernster und aufmerksamer müsse nun auch die moralische Erziehung werden) jedoch ohne daß das Kind es merke oder ahne. Dir pädas Sal. 22, 6.): ״ Unterweise dm Knaben nach seinem Wege" — Fähigkeit, Anlage rc. ■— hauptsächlich auf die Individualität insittlicher Beziehung- und weniger auf das Didaktische hinzudeuten. - ׳: ,*) S.. Schwarj; Erziehungsl. il. Thl., über das Associations - und Vorstellungsvermögen.; , ל-