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Sulamith · 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 404

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
7 (1825-1833)
Issue
Heft 1
Article
Öffentliche Konfirmation an der Lehr- und Erziehungs-Anstalt des Dr. Weil in Frankfurt am Main
Date
1825-01-01
Page
Seite 404 (sequence 6)
Language
German
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404 unbedeutendsten Handlungen auf Gott zu beziehen." Nicht.minder wißt Ihr, was wir Uber Schrift und Überlieferung Euch gelehrt. Zn der Unmöglichkeit jedoch, dies weite Feld heute zu durchlaufen, fordere ich Euch auf, die Gebote anzugeben, welche die wichtigsten Pflichten des'Menschen und Israeliten enthalten. Erklärung der Konfirmanden. Die wichtigsten Pflichten des Menschen und Israeliten sind in den zehn Geboten enthalten, welche unseren Vorfahren auf dem Berge Sinai offenbart wurden, und von denen sich die 5 ersten auf Pflichten gegen Gott, unsern himmlischen Schöpfer, und die 5 letztem auf Pflichten gegen.die Menschen, unsere irdischen Brüder, beziehen. Das Iste derselben lehrt uns das Dasein Gottes und seine Vorsehung über Völker und Menschen. Es lautet so: ״Ich bin der Ewige, dein Gott, der dich aus dem Ägyptenlande , aus dem Hause der Sklaverei, geführt hat." Das 2te Gebot lehrt uns Gottes Einheit und Unkörperlichkeit; es lautet , wie folgt: ״Du sollst keine andere Götter haben vor meinem Angesichte. Du sollst dir kein Götzenbild machen, auch keine ähnliche Gestalt, weder von dem, was oben im Himmel, oder unten auf der Erde oder im Wasser unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht bücken, noch sie göttlich verehren." Das 3te Gebot bezieht sich auf Gottes Heiligkeit und Erhabenheit, und befiehlt: ״Du sollst den Namen des Ewigen, deines Gottes,׳ weder vergeblich, noch zu.einer Unwahrheit aussprechen."- Das 4te Gebot ermahnt uns, unser Leben nicht bloß rtdischerr Zwecken zu weihen, unsere Gedanken nicht nur mit irdischen Vortheilen und Vergnügungen zu beschäftigen, und besiehlt deßhalb:

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