Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Öffentliche Konfirmation an der Lehr- und Erziehungs-Anstalt des Dr. Weil in Frankfurt am Main
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 402 (sequence 4)
- Language
- German
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Tode, die Todteil dem Leben, -die Änflebenden der ewigen Vergeltung bestimmt, und wie du geboren bist ohne deinen Willen, wie du stirbst ohne deinen Willen, so mußt du dereinst, du magst wollen oder nicht, Rechenschaft oblegen, dem Gerichte des Ewigen, des Königs der Könige, des Heiligen, hochgcbenedmt sei er! ׳ So ist cs in Ewigkeit, und das ist's, was . uns berechtigt, mit dem frommen Psalmisten jubelnd auszurufen: ״Du hast den Himmlischen uns wenig nachgesetzt." Wir sind, um ewig zu sein, und im Tode modert nur/ was Staub an uns ist, während der Engel in uns eingeht, zu einem ewigen Leben. Haltet diesen Glauben fest durch alle Prüfungen und Schicksale dieses Lebens. Denn wie glücklich es auch sein möge, Euer künftiges Leben, sie werden kommen, diese Prüfungen, sie werden nicht ausbleiben, diese Schicksale. Nur zu schnell verfliegt sie, die glückliche Kinderzeit, und noch hat kein Mann gelebt, der sie nicht kennen gelernt hätte, die traurigen Stunden, von welchen unser frommer Erzvater gesagt: sie sollen nicht gezählt werden unter die meines Lebens; die Tage, von welchen geschrieben steht : ׳ meine Seele hat kein Wohlgefallen daran. Auch sie werden, nicht ausbleiben, die Augenblicke, svo der gute Geist in Euch einen gefährlichen Kampf kämpft mit dem bösen, der ihn zu erfassen sucht mit der Riesenkraft des Augenblicks, mit der Verführung gefährlicher Waffe, mit des bösen Beispiels verderblicher Kraft und mit dein gefährlichsten Feinde, mit dem, den der Mensch in seinem eigenen Busen verbirgt und von welchem geschrieben steht: er lauert vor der Thür, nach dir ist sein Ver-