Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Schreiben aus Triest, an den Herausgeber dieser Zeitschrift, den Kulturzustand der Israeliten in Italien betreffend
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 342 (sequence 5)
- Language
- German
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342 Von imferm Leon Saraval allhi'er, der Ihnen als gründlicher hebräischer Philolog, und in der lateinischeu Literatur sowohl, als in jener der gebildeten Sprachen Europens bewanderter Gelehrter hinlänglich bekannt ist, wäre es überflüssig, hier ein Mchreres zu erwähnen. Über das literarische Wirken des Dr. med. Joel Kohen aÜhier,* *) während der letzten 19 Jahre, werde ich das Vorzüglichste in folgender chronologischer Darstellung zusammendrängen. 1808 wurde er, da Venedig sein Aufenthaltsort war, ordentliches Mitglied der dortigen medicinischen Gesellschaft, die 1810 mit zwei anderen daselbst befindlichen gelehrten Vereinen in ein Atlienaeum zusammenschmolz, dem er. jetzt als auswärtiges Mitglied angehört. Verschiedene Abhandlungen medicinischen Inhalts, die er theils in Italienischer, theils in Lateinischer Sprache dort vyrgelesen, sind nicht ans Licht getreten, , 1816 gab er, bei Gelegenheit, als unser allgelieb- Guercino's Gemälde in dem Museum zu Brera, zeigt, daß er seine natürlichen Anlagen durch Studien dahin auszubildcn strebt, um einen Platz unter den guten Kupferstechern Italiens cinzunehmcn. — Sein Kupferstich: die mütterlich eLiebe, nach Civriani, 12 auf 9^ Zoll, dieses neue Produkt seines Grabstichels, giebt noch mehr Hoffnung; es ist mehr Festigkeit in den Arbeiten und Leichtigkeit in der Führung des Grabstichels." *) Man vergleiche, in Betreff dieses verehrten Gelehrten, das- 4te Hxst des 3ten Jahrganges der Sulamith, Seite 264. D. H.