Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 281 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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28r seiner Vaterstadt, wie in der unftrigen, die ihn kannten. Die Nahen schätzten ihn, die Fernen achteten ihn, und ehren sein Andenken. Denn sein Geist war besonncn und kräftig 5 sein Herz, wenn auch nicht leicht zugänglich und sich mittheilend, war edel, für das Gute glühend und lebend; den Seinigcn Alles, Vielen nützlich, Allen gerecht, war er ein Mann voll edler Thatkraft , in Wesen und Wandel. In ihm lebte der Glaube, eine seltene Ergebung in die göttliche Börsehung, was sie auch über ihn verhangen mochte; in ihm wirkte die Liebe thätig für den Familienkreis, für seinen König und sein Vaterland, für die Sache Gottes; in ihm lebte die Hoffnüng, Gott werde Alles mit ihm wohl machen, auch dicßmal wohl, obgleich er sich krank fühlen mochte; in dieser Hoffnung zog er hin, ein achter 6ol1en, ein treuer Diener des höchsten Gottes, wohin die Pflicht, der Dienst ihn rief. Sein letztes Wort , das die erkaltende Hand geschrieben, war der Name des, Gottes Israels. Und Gott hat Alles wohl gemacht! — Ja, unbegreifliche Weisheit, uncndliche Liebe! du machst es wohl in Allem, was du thust! dich beten wir an, dich suchen wir alle Zeit." rc. ״Eine politische Maßregel von großer Wichtigkeit für Frankreich verdankt ihre Entstehung in gewisser Hinsicht einer Unterredung zwischen Talma und Napvleon. Das Trauerspiel ״Esther" war am Hofe vorgestellt worden in den ersten, Tagen des Juli 1806. Den'folgenden Morgen fand sich Talma wie gewöhn- VII. Jcchrg. 1. Band, 20