Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Einweihung des neuen Israelitischen Bethauses zu Wien
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 273 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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273 ‘'"'“׳-'""י■’-* Zit dem Inhalte der Hymne stimmte die Rede, die sofort von dem Lehrer gehalten wurde; sie behandelte die Frage; Was heiligt das Gotteshaus? würdig, lichtvoll und übrigens weniger in schulgerechker Form, als im Tone der Begeisterung, zu der schon die ans der Bibel genommene Stelle des Einganges erhob: ״Der Himmel ist mein Thron, die Erde meiner Füße Schemmel; was für ein Haus Ware das, das ihr mir bauen könntet, wo wäre der Ort meiner Ruhe?" — unk׳ höchst angenehme Wicht, indem wir Ew. Wohlgeboren in unserem eigenen und im Namen unserer hiesigen Glaubensgenossen, den Ausdruck der Dankbarkeit zu erkennen geben, zu welcher Sie uns bei Gelegnheit der Einweihung unseres Bcthauses, sowohl durch Ihre würdige, dem erhabenen Gegenstände angemessene, kunstreiche Composition, als durch Ihre vielfältige Bemühungen, bei deren Ausführung in so hohem Grade verpflichteten. Ist nun gleich die allgemeine Anerkennug, welche einem Kunstwerke zu Theil wird, immer des Künstlers schönster Lohn, so bitten wir Ew. Wohlgeboren doch, Beifolgendes:f) als einen schwachen Beweis unsres,Strebens, Ihnen ein Denkmal unserer Erkenntlichkeit zu geben, gütig anzunehmen, und die Versicherung unsrer ausgezeichneten Hochachtung genehmigen zu wollen. Die Vorsteher der hiesigen Israelitischen Einlvohner und Vertreter des Israelitischen Bethauses. ר M. Ritter von N e u w a l l. Ji F. Hof f m a n n. Joseph Biedermann. Sigsmund von Werthe im ste in, f) Eine geschmackvolle Dose mit einer ansehnlichen Summe Dukaten gefüllt. ,