Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- München
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 215 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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218 --י־ Das Halleluja, das Abendgebet für den Sabbath und das Mazoth- (Oster-) Fest, dessen Anfang und Ende die Chorgesänge Lecho dodi und Jigdal bezeichyeten, schloffen nun das Fest der feierlichen Einweihung des neuen Israelitischen Tempels zu-München, welche durch die allerhöchste Anwesenheit des Königs und der Kömgin eine eben so erhabene, als in den Annalen Israels ewig denkwürdige Weihe erhalten hat. Mögen in dieser allerhuldvollsten Auszeichnung die beiden würdigen Administratoren den schönsten Lohn ihrer vielfachen Mühe erkennen, möge besonders Herr Hirsch-Pappenheimer, der durch Einsicht, unermüdete Lhätigkeit und Charakterstärke, die nicht unbedeutenden Schwierigkeiten, welche sich dem großen Unternehmen des Tempelbaues entgegensetzten, glücklich p. überwinden wußte, in dem rühmlichen Gelingen die Bestätigung seines Bewußtseins und in dem innigsten Danke seiner lebenden und künftigen Glaubensgenossen, die würdige Anerkennung seiner verdienstvollen Leistungen finden. Am Tage der feierlichen Einweihung sandte die Zsraelitische Gemeinde an das allgemeine Krankenhaus ein Geschenk von 500 Gulden rheinisch, und eben so viel an den Localarmenfonds. Diejenigen Herren, welche zur festlichen Einweihung mitgewirkt haben, z. B. Lönsetzer, Sänger, Musiker — sämmtliche in Königlichen Diensten — erhielten geschmackvolle Andenken, und der Dichter der Hymne, Herr Bruckbräu, einen mit 16 ä jour gefaßten Brillanten garnirten Talmadinring, in welchen ein im Gebete knieender Ritter mit Helm und Helmbusch,