Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 201 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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—- —Sekte Z2 behauptet Hr. M., es waren eine Menge Handlungen und Lehren berühmter und von ihrem Wolke geachteter Juden der altern Zeit anzuführen, die solche Grundsätze — den Nichtjuden zu überlisten, zu täuschen und zu bevortheilen — lehrten, unterstützten und verbreiteten. Diese Behauptung ist falsch, und ich führe folgende Stellen an, welche das Gegcntheil beweisen: 1. Im Talmud Tract. Baba-KamaFol. 11Z heißt es: ״Etwas ungerechter Weise von einem- Nichtjuden nehmen, verbietet das Mos. Gesetz." 2. Der berühmte Maimonides sagt in dem von ihm verfaßten Auszug aus dem Talmud, unter dem Namen Mischna - Thora: ״Es ist verboten, einen Nichtjuden durch eine falsche Rechnung zu betrügen, vielmehr muß man ihm ganz genaue und richtige Rechnung führen, so wie es im z. B. Mos. Kap. 25. V. 50 heißt: und soll mit seinem Käufer rechnen vom Jahr an, da er sich verkauft hat bis zum Halljahr — Zobel — und das Geld soll-nach den Jahren des Werkaufs gerechnet werden, und soll seinen Taglohn der ganzen Zeit mit einrechnen." ' ,-,Diese ganze Stelle bezieht sich auf einen jüdischen Leibeignen, der sich von seinem heidnischen Herrn aus der Sklaverei loskaufen wollte. Und wer dieses nicht befolgtder Übertritt auch den göttlichen Ausspruch: denn Gott ist es ein Gräuel, wer alle diese Schandthaten begeht." (Z. B. M. Kap. 25. B. 16.) da es hier zu wcitläustig würde das Weitere über -> diesen Gegenstand anzuführen. D. H.