Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 187 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2304627-2304631-2304632-2310594--07331-2310932- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
zahlung war eine allgemeine Tradition, welche sich bereitS!׳on Mund zu Mund sorterbts, und sich sogar in vielen Büchern fortpflanzte; ohne Einrückung derselbe» hatte man seinem Werke Vollständigkeit abgesprochen; auch giebt er sich bloß als Relator der vorhandenen Epistel des Aristeas kund, und walzt auf diese Art die eigene Gewährleistung von sich hinweg. Wenn man einen Josephus der historischen Lüge und der verwegenen Verfälschung strafen will, so hat es mit diesem Pseudo - Josephus folgendes Bewandtniß: Unser Geschichtschreiber gedenket in seinen jüdischen Kriegen, des Josephus Gorionides * *) der nebst dem Hohepriester A n a n u s von den Verfolgern des C e st i u s gewählt wurde, um die Staatsgeschäfte in Je« rusalem als oberster Befehlshaber zü leiten,, und die Stadt in Vertheidigungszustand zu setzen. Dieser Name wurde von einem Betrüger gestohlen, um-unter dieser Firma eine Geschichte der Juden in hebräischer Sprache zu schmieden, und sie in die Bibliotheken als eine Neliquie des Alterthums einzuschwärzen. Es war der Kritik ein Leichtes den Trug zu entdecken und den Betrüger zu entlarven. Jener der sich unter dem Namen Joseph ben Gorion verkappte, und bei den Juden Josephon oder Josipp on genannt wird/ wurde zu Tourraine ungefähr in der Mitte des sechsten Jahr- Hunderts geboren **) und giebt sich in seiner Geschichte Natur und Kunst, von M. I. Landau. 1. Thk. in der Einleit. S. 25. *) Lib. II. Cap. 42. **) Lמס geh airipsy Tableau liistor i<jue clee