Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Parabeln
- Date
- 1825-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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S « l a nt i t h, eine Zeitschrift zur Beförderung der Kultur und Humanität unter den Israeliten. VlI. Jahrganges l- Bandes Z. Heft. I. P a r a b e l n. 1. Der Fürst ensohn und die Taube. Eine Fürstin reiste einstens mit ihrem Sohne auf's Land, und da sie vor einer Bauernhütte vorbeifuhren, sahen sie einen jungen Menschen da stehen, der den Lauben Erbsen streute. . ״ ■ Der kleine Prinz aber, liebte diese zarten Lhierchm, und führte überall ein sehr zahmes Eäubchen mit sich. Dieses Täubchen nun bemerkte kaum den lockenden: Bauern , als es eilig aus dem Wagen und zu ihm auf seine Hand flog, die Erbsen gierig verschluckte, und alsdann recht freundlich mit den Flügeln flatterte, und ihn schnäbelte. Als es nun wieder nach dem Wagen und zum ׳ Prinzen flog, stieß dieser es unwillig von sich, und sagte: zeh' du garstiges Laubchen, ich mag dich nicht mehr. Und warum das? fragte die Mutter. VH. Zahrg. I. Band. II