Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Mathatia, dem Freunde
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 112 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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112 choth, fol. Zg.) auch im griechisch-römischenMerthume wiederfindet, (s. Ovid. Metam. lib. II.) demnach die auch von Herder (Geist der ebr. Poesie', Th. 1.) mitgetheilte Uebertragung des בניה. תנחם hv ועיש durch: י ״er tröstet Eisch wegen seiner Kinder" wohl ebenfalls annehmbar wäre. Von diesem Uebergang in die Sternen - Regionen mußt Du noch einen Schritt in die finstere Dämonenwelt mit mir wagen, wohin uns Herr Landau im Artikel עזא Asa, S. 1158, versetzt. Verfasser scheint hier die Meinung vertheidigen zu wollen, daß das Asasel עזאזל der heil. Schrift (*Lev. cap. 16.) Name eines Dämons sei, welchem man den Sühnbock am Versöhnungstage in die Wüste hingesandt habe. — In wie fern nun Herr Landau als in ei- ' nem Rabbinischcn Wörterbuche die. talmudische Auslegung עזאזל מכפר מעשה עזא ועזאל zum Grunde legt, mag dessen Darstellung der soharitischen Mythe vom Asa und Asael zwar hier nicht am unrechtenOrte sein; dem wahren Geiste der mosaischen Urkunden entspricht jedoch diese Ansicht nicht, da bekanntlich bie Lehre von Dämonen bei den Israeliten erst nach dem babylonischen Exil aufkam. (Mehreres hierüber s. Winers Mbl. Real-Lexicon, Art. Versöhn. Tag.) Vielleicht wäre es gerathener, die Spur dieses Wortes — welches allerdings wie ein unbekannter Fremdling mitten unter den Lichtgestalten jener einfach erhabenen Ur׳-Dokumente da stehet — in der unenthüllten Mythenwelt der MemphisoderHeliopolis-Priester zu verfolgen, , wenn man es nicht wie Ab.e n E sra,