Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Mathatia, dem Freunde
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 110 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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: Was Herrn La ndau's Einwendungen gegen die Herleitung des Gesammtnamen עבר von jenseits, betrifft, so frage ich: wie, weil Abraham aus Chaldäa herüber geschifft, könnte er nicht עברי sondern müßte עובר heißen? Besitzen wir denn das althebräische oder semitische Idiom so vollständig, um die Entstehung jenes in grauer Vorzeit beigclegten Stammnamens nach unfern grammatisehen Regeln erklären zu wollen? Welch' unzählige, der Grammatik nicht entsprechende, Archaismen der Arr hat nicht die griechische und römische Sprache aufzuweisen! Hinsichtlich des Einwurfs, daß Abraham, sobald er nicht mehr in Chaldäa wohnte, auch nicht mehr עברי der Jenseitige, benannt werden könnte, bitteichzu erwägen, ob nicht die eingewanderten Kolonisten eines fremden Landes, selbst noch nach Jahrhunderten ihrenauf einen ausländischen Ursprung hindeutenden Namen gewöhnlich beibehalten? Me mußte dieß nicht vorzüglich bei Abraham und dessen Nachkommen der Fall sein, welche .sich durch Begriffe, Sitten und den eingeführtcn Monotheismus von den Eingebornen so characterisirend unterschieden! Ich könnte meine Ansicht noch mit einigen Belegen ausrüsten, allein die Mittheilung über diesen Artikel ist ohnedieß für einen freundschaftlichen Brief zu breit geworden; ich gehe daher zu Artikel ."עגלי Wagen, Bär, (Gestirn") (S. 1151.) über. Ansichten von dem Eigennamen שת (Taot) hier anwenden. Vergl. übrigens hierüber Gesenkuö Wörterb. d. hcbr. Spr. Art. עבת