Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Mathatia, dem Freunde
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 108 (sequence 3)
- Language
- German
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xog Herr Landau die Seinige — durch Begründung auf eine takmudische Mythe.— doch in den Mantel der Rechtglaubigkeit hüllen zu wollen! Zwar ist nicht zu. leugnen, daß mehrere Commenta» toren, als A b e n e z r a, N a l b a g h, Abarban e l und Mendelsohns B i u r, der Landauischen Deutung zugethan sind, wozu auch vielleicht noch einige hingewvrfene Aeußerungen Herders (Geist der ebr. Poesie, Th. 1.) gerecht net werden dürsten; indessen, Du kennst das Sprüchwort: Lmlvus klsw, etc. und da mich weder die Auctoritat gedachter Schriftsteller noch Herrn Landau's Argumente für die Ableitung vom Eigennamen Eber's stimmen konnten, so will ich Dir in Kürze meine Gegengründe aufstellen. 1, Ware Eber, Sohn Schelachs, Veranlassung des Gesammtnameys ״Ebräer," so würde die nähere Bezeichnung Sems: אבי׳ כל בגי עבר (Gen. X. 21.) unzulänglich sein; hatte Sem nicht mehrere und bedeutendere Nachkommen, um ihn bloß als Vater der ״Kinder Ebers", zu bezeichnen? ’ 2. Wird Abraham ausschließlich in 66». XIV. 13. und sonst nirgend in der Genesis,העברי genannt; warum geschehet seiner Abstammung aber gerade an jener Stelle Erwähnung? Bekanntlich aber breitete sich die gesammte semitische Nachkommenschaft vom Euphrath bis zum indischen Meere aus (s. Jos. Ant. 1.!.); in jenen herrlichen Gegenden durch reinere Begriffe und bessere Sitten von ihren nördsichern und südwestlichern Brüdern (den Japhetithen und Chamiten) sich auszeichnend, wurden sie von diesen, ihrer