Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Mathatia, dem Freunde
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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wenigstens einigermaßen Genüge zu leisten; aber erwarte keine ausführliche Kritik, nur — um der Geliebten Salomo's nachzusprechen — ״was an Luftenden Dudaim und Früchten, neuen und alten, offen flöh darbot, Hab' ich für Dich, mein Freund, aufbewahrt!" So wie der Beschauer einer Antiken - Gallerie, ehe er die innern Gemacher betritt, welche manche kostbare Uebcrreste des klassischen Alterthums enthalten , oft gern bei den in der Vorhalle aufgestellten Versuchen neuerer Künstler verweilt und auch hier Bemerkenswerthes wahrnimmt, so las ich in dem hebräischen Vorberichte dieses gten Theils nicht ohne Interesse, was Herr Landau über die bei den Ealmudisten gewöhnliche Leseart des Griechischeu bemerkt. Nur möchte man wünschen, daß der Gegenstand ausführlicher, abgehandelt worden wäre, um so mehr, da das Griechische bei den Altrabbinen noch als . lebende Sprache vorkommt; es würde demnach ein gründ-- licher Erweis, wie sie es aussprachen, über die Nichtigkeit der einen oder andern Leseart — welches erst vor einiger Zeit wiederum einen gelehrten Streit veranlaßte, — manchen Aufschluß geben können. Nun zum Buche selbst! Hier hatte ich Dir zuerst über Artikel : '*DU (S. 1146.) einige Bemerkungen mit- . zutheilen. Herr Landau will durchaus nicht zugeben, daß עברי von עבר הנהר jenseits, abgeleitet werde, sondern behauptet: Eber, Sohn Schelachs, sei alleiniger Grund der Benennung seiner Nachkommen Ebraer. Ungeachtet selbst einige der vorzüglichsten Lalmudisten, (Midrasch, Bereschith rabah, Abschn. 42.) desgleichen Nascht und der Verfasser des A r u ch' s andrer Meinung sind, scheine 8 *