Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Bemerkungen über Sprache und Sprachunterricht, als Beförderungsmittel der allgemeinen Bildung
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 41 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2304627-2304631-2304632-2310557--07127-2310786- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-4* recht bald, als einen der nächsten, interessantesten und reichhaltigsten Stoffe darzustellen, die das Nachdenken des Menschen überhaupt in Anspruch nehmen können. Die Muttersprache oder nichts ist im Stande, dis ganze Seele anzuziehen, zu fesseln und zu beschäftigend Schon die Lautlehre, (auf die man vielleicht erst in Anstalten für Kaubstumme recht aufmerksam wird,) so wie die Eintheilung der Buchstaben nach den Sprach- Werkzeugen, gewährt dem Nachdenken einen weiten Spielraum. Laßt sich hier nicht am wirksamsten auf das Erhabene des menschlichen Organismus überhaupt Hinweis sen? — So kann auch die Klassifikation der Redetheile, nebst den schon hier zu erläuternden Begriffen von Subject, Prädicat und Copula, nicht,gründlich vorgetragen werden, ohne daß von selbst zugleich das Wesentliche der formellen Logik mit eingeschlossen und unbemerkt geübt würde. Zu welchen umfassendem Uebungen des'Geistes führen ferner nicht erst die später» Abschnitte der Sprach» lehre, besonders eine genauere Behandlung der Präpositionen, in ihrem Zusammenhänge mit der Deklination, der Conjunctionen, in ihrer Verbindung mit 4. b wird durch einen kleinen Druck p, aspirirk bh - w, (wie das Neugriechische Wita) pH - f (v); h ist als bloßer Hauch kein Buchstab, wofür ihn ja auch die Griechische Sprache und die Lateinische Prosodie nicht nehmen. 5. d woraus t entsteht; wie p aus b. 6. g woraus k, wie t aus d, aspirirt khch. Man kann auch X, p und k für die Grundtöne halten und die weichern b, d, g für ihre Abstufungen. 7. l; 8. m (Abstufung n); 9. r; 10. s (z, sch.)