Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Einige biographische Skizzen
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 391 (sequence 4)
- Language
- German
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Abraham-; Bar Ehasdai, Ben-Samuel L e v i t 0, Dberrabbiner in Barcelona, Zeitgenosse v.-David Kimchi, gegen das Ende des 12, Jahrh., hinterließ mehvere.Schriften , vorzüglichaber Uebersctzungen aus . dem Arabischen. 1. התפוח;'D״Liber Aristotelis de pomo.“ Uebersetzung aus dem Arabi schen. Zn der Vorrede bemerkt -Abraham-:er :habe diese Schrift, welche von griechischen Pbilosvphen: verfaßt worden sei, herausgegeben, um seineu Glaubensgenossen zu zeigen, wie die Heiden, über die Unsterblichkeit der Seele gedacht haben. Die Fiktion ist folgende : der sterbende Aristoteles hält einen Apfel in der Hand (daher der Titel der Schrift); der Geruch des-? selben;giebt ihm so viele Stärke, daß er mit den um :fein Sterbebette versammelten Schülern sich noch in.ein Gespräch über die Kräfte der Seele, das zukünftige Leden und über noch andere philosophische Gegenstände einlassen konnte. Wie er geendet hat, fällt ihm der Apfel aus der Hand und er stirbt. Man hat davon verschiedene Ausgaben, Venedig 279. (Ehr. 1519.) 4. Riva Trident, mit noch einigen Abh. des R. Salomo Ben Gavirol, Z22 (Ehr. 1532.) 4. Franks, an der £*.: 453. ßfyr, 1693. 8־ Gießen, mit einer lat. Uebersetzung von Joh. Just. Losius 1706. 4.-In den älte- § sten lat. Ausgaben des Aristoteles befindet sich die lat. Uebersetzung des Manfrevi, welcher der,Meinung war, Aristoteles habe das Merkchen am Ende -seiner Tage ge- -schrieben. Erasmus, in -der,Vorrede zum Aristoteles, räth auf einen christlichen Vers., weil darin Poah und Abraham als sehr weise Männer angeführt werden. S» lllsbriv L. §r.T. lii. p. r66, der alten Ausgabe. 2.)