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Sulamith · 1820-01-01 · Heft 2 · p. Seite 339

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
6 (1820-1824)
Issue
Heft 2
Article
Predigt
Date
1820-01-01
Page
Seite 339 (sequence 20)
Language
German
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«״•-. ZZY heutigen Tages noch fröhlich anschauen und begrüßen? Was wird aus uns, wenn wir uns das letzte Mal werden gesehen und gegrüßt haben? — Droben ist die Heimach! Dahin werden auch wir gerufen! — Und gerade hier, bei unserer eigenen Heimkehr wirkt der Glaube, daß sie dort beim Vater sind, die uns hier auf Erden thcuer waren, mit siegender Gewalt. Wohl werden wir, so früh oder spät wir auch einstens gehen werden, wohl werden wir liebe, theure Menschen zurücklassen müssen — aber — liebe, theure Menschen werden wir auch dort finden, die Gott vorher zu sich genommen, die wir, die u ns erkennen und lieben werden.— Gewiß, meine Geliebten! selbst das für dich noch so unbekannte Land — du hältst es nicht dafür, wenn dort verwandte Seelen deiner harren, die zu deinem Empfange gleichsam Alles vorbereiten und mit heiliger Sehnsucht deiner Ankunft entgegen schauen. --- Da Henoch vor Gott wandelte, war er nicht mehr da, denn Gott hat ihn zu sich genommen! Es müssen noch heutigen Tages die - selben Wirkungen, dieselben Folgen haben. Wandein auch wir vor Gott und mit Gott: so wird, so muß׳ auch unser Tod ein Heimgang zum Water' sein --- kein Tod! ein Heimgang zu dem, der uns aus dem dun- : kein Erdenthal zu seinem Lichte rufet: ׳ Dahin schaue unverwandt, Dort nur ist dein Vaterland! Amen. 24

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