Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Merkwürdige Mittheilungen, eine Israelitische Kolonie in Rußland betreffend
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 228 (sequence 4)
- Language
- German
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228 , -™-׳V selbst bekleidet; allein er gab es auf, weil er alt und schwach wurde.) Dieser Kommiffair nimmt alle Rapporte der" Schütze« an, befördert sie in die״Glawne Kantoro," besorgt ihre Angelegenheiten und befördert alles zu und von der ״Glawne Kantoro." ׳ Die dritte und vierte Frage: ״was für eine Erziehung die Kinder erhalten und ob sie die Russische Sprache lernen?" werden Sie beantwortet finden, wenn ich Ihnen sage, daß auch hierin keine Ausnahme Statt findet. Alte Kolonisten, sie mögen Christen oder Juden fein, erhalten weder eine besondere Erziehung, noch lernen sie die erwähnte Sprache. ״ ׳ '; Nach der Reihenfolge Ihrer Frage antworte ich JH-- nen nun: Lehrer, Kantoren, Synagogendiener und Schlachter (2DNM) hat jedes Israelitisches Dorf, die zur Arbeitszeit ihre Felder, wo nicht ganz, doch zum Theil, und was das Nöthigste dabei ist, 'bestellen. Auch werden diese Beamten nur aus ihrer Mitte genommen. Cs giebt auch unter diesen Bauern. Schriftgelehrte, und große Theologen, die theologische Gegenstände (שאלות) entscheiden können, die Trauungen verrichten «. d. m. - besorgen. Bäder Haben diese Gemeinden auch in den großen Dörfern, an welchen auch die kleinern Theil nehmen. Die sechste Frage war: ״ob diese Israeliten Morgrns und Abends die Synagoge besuchen?" Ja, lieder Freund. Doch verrichten sie in der Aerntezeit ihre-Gebete in der bestimmten Anzahl gemeinschaftlich auf dem Felde, und zwar gbge kürzt. Sie verrichten bloß die Gebete Barchu, Keduscha Zund