Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Der Biblische Occident u.s.w. [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 210 (sequence 7)
- Language
- German
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die unergiebigsten Aecker der Etymologen, selbst im fruchtbaren Orient! Wahrscheinlich aber ist diesem heiligen Zahlworte *) das Deponens schwören, erwachsen; eigentlich, mittelst der heiligen Siebenzahl die Wahrheit erhärten **). — , .*) Die Zahl sieben war heilig, wie aus sehr vielen Stellen der Bibel und-des Talmuds hervorgeht; aus welchem Grunde einige Talmudisten sieben Bücher Mosis annchmen und rechnen die (Num. 10) beiden, fünf und achtzig Buchstaben enthaltenden, Verse (35, 36) für ein eigenes Buch (Tract. Sä bb. 176). Bemerkenswerth ist besonders (Genes. 21. 28) als Abraham mit Abimelech einen Freundschaftsbund schloß : ״da stellte Abraham sieben Mutterschüfe besonders. Abimelech fragte ihn, was b'edcuten jene sieben abgesonderte Muttterschäfe? jener antwortete, diese sieben Schafe wollest du als ein Geschenk von mir annehmen, auf daß sie mir zum Zeugnisse dienen, daß ich diesen Brunnen gegraben habe: daher nannte man diesen Ort 1גאר Siebenbrunnen, denn daselbst haben sie beide geschworen ״.נשבעו **) Man vergleiche: die linguistischen,Analekten von Herrn Lövisohn im Zten Hefte des 4ten Jahrganges der Sulamith, Seite 318׳ und 319־