Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Über die Wichtigkeit der Lehre von der Unsterblichkeit der Seele
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 85 (sequence 2)
- Language
- German
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künftigen Lebens überhaupt. Denn ob. es gleich nur Gleichmßrede ist, und also nicht alle einzelne Eh eile derselben wörtlich zu verstehen sind, so sind doch die darin vorkommenden bildlichen Ausdrücke leicht aufzulösen und die darin eingehüllten Wahrheiten nicht schwer zu finden. Sie enthält demzufolge dringende Aufsorderungen und schreckenvolle Warnungen für den sichern Sünder — sie enthält beruhigende Aussichten für. den ftommen Leidenden bei Krankheit und Armuth und. überhaupt hei den Trübsalen dieses.Lebens: sie enthält herrliche BerwahrungsgrÜM gegen die -en Menschen so natürliche Furcht vor dem Sterben, unendlich viel werthe Beruhigungsgründs gegen die Schrecken des Todes. ״־» Laßt uns für dieses mal nur bei diesem letzten Gedanken verweilen und ihn zur Grundlage unserer heutigen reit־־ gipsen Unterhaltung machen. Der Gedanke an ein künftiges Leben, als Trost bei dem Schrecken des Todes, sei also der Gegenstand unserer dießmaligen Betrachtung. Wir wollen dabei 1) aus die Wichtigkeit dieser Lehre für uns sehen, . 2) uns dann an die Beweise unserer Unsterbljchkeit erinnern, 3) und einige Lehren und Tröstungen daraus hernehmen. Unter allen Kenntnissen, m. a. Z., an denen einem vernünftigen Menschen nur irgend etwas gelegen sein kann, ist unstreitig wohl keine wichtiger, als die, von unserm künftigen Zustande nach dem Tode. Ohne wahre Md gegründete Ueberzeugung von unserer Fortdauer