Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nachrichten, das Schulwesen der Israeliten in verschiedenen Ländern betreffend
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 83 (sequence 11)
- Language
- German
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*o•**»)*^«*^!«״*<■* 93 christlichen Schulen zufagt und stemmt! Der große Häuft ist bei weitem noch nicht reif genug, um in alle bürgerliche Verhältnisse eingreiftn und den Unterricht der gelehrten, nur auf die Bildung zum Gelehrten und Staatsdieser berechneten Schulen, mit Vortheil benutzen zu können. Kinder armer Leute müssen eine Anstalt vorfinden, die, mit ihrem Geiste vertraut, sie mit dem bckannt mache, was ihnen Noth thut, um nicht als-ent-- fremdet ihrer ganzen Mitwelt, wie Einsiedler unter ihren Mitbürgern dazustehen; sie müssen in dieser Schule lerneu, daß der Mensch nur dann verdient, Ansprüche auf den Namen eines Bürgers zu machen, wenn er entweder etwas wirklich hervorbringt, oder das Daseiende verbessert, veredelt; es muß in ihnen daS Bestreben erregt werden, den Handelsstand zu verlassen und zum Handwerke, und wo möglich, zum Ackerbau Überzugrhen; sie müssen, um alles mit einem Worte zu sagen, eine Schule in ihrer Mitte, mit einer Einrichtung vorfinden, die derjenigen gleicht, die bis jetzt von wshlthatigen Menschen erhalten worden, und nun für ihr ferneres Fortkommen besorgt ist. Nein, das ist sie nicht! Noch lebt die Hoffnung! Erstarb sie auch einen Augenblick, so wird sie wieder dadurch aus dem Staube geweckt, daß die Herren Vor? sicher der Gemeinde und andere gute Menschen dieß lesen, beherzigen, und Mittel treffen werden, wie dem liebet abgeholfen, und diese Anstalt vor dem baldigen Untergange gerettet werden könne." ׳־