Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Einweihung der großen Synagoge zu Paris
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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feit sichern. Der edle und heilige Wunsch für das Glück aller unserer Nebenmenschen, ist und soll der Hauptgegenstand unseres Gebetes sein; bitten wir nicht Gott dreimal täglich, daß er seinen Segen auf alle seine Geschöpfe verbreite? Lassen wir nicht unser!!! Gebete, Betracht!!!!- gen vorangehen, über die hohe Wichtigkeit der Lehre: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, einer der Haupt-Grundlehren unseres Glaubens? Allmvsen spenden vor dem Gebete, ist ein Nath und ein Beispiel, daS unS unsere Talmudistischen Lehrer geben *). Der König Salomo, dieser Weise, der von göttlicher Eingebung begeistert war, lehrt uns, daß wir besonders in unfern! Gebete diese Gefühle der brüderlichen Eintracht an den Tag legen müssen, dieser Eintracht, welche alle Glieder der großen Gesellschaft erhalten soll. Wir wollen unfern Blick auf das eben so erhabene als ein? fache Gebet richten, das dieser große König bei der Einweihnng des Tempels aussprach: Es möge dir gefallen, ״v mein Gott, sagte er, auch das Gebet des Fremden ״aufzunehmen, der nicht zu Israel gehört; mögest du ״auch seine Wünsche erhören und sie in Erfüllung gehen ״lassen *־ :. '׳.(״ Die Bereinigung der Gläubigen, die gemeinschaftlich: dm Gottesdienst begehen, in dem Zu dieser heiligen Handlung bestimmten Ort, hat den Zweck bei Allen, so wie bei jedem Einzelnen, fromme Gefühle rege zu machen; sie ist wahrlich am geeignetesten dazu. Welch einen erhab- *) Talmud, Baba Bathra Seite 10. 1 (*״. Buch der Könige K. 8. V. 4r und 43.