Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 37 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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**0P■ י^יי*",, bloße Ceremomen aufgehen, läßt, vereinigt alles Schadliehe der.Rcligwn des Kopfes, des Gefühls und des Gedächtnisses. Sie-trennt,das religiöse Leben von dem sittlechen und zerstört sich selbst. - - : Die Religion, welche Lebensgeist über alles verbreiten -soll, muß. dem!Menschen als ein im Ebenbilde Gwstes gmschaissenes Wesen betrachten, das zur GMAs.eligseit/durch Tugend berufen ist. Sie muH. daher:;die uBernunst erleuchten, das Herz reinigen und erwärmen und den ganzen Menschon,, v.ersittlichen.. Das Leben in Gott -kann kein anderes sein, als. das Leben in SBahrhei t und Tugend. . ......... , . , Diese. Gotti'nnigkeit des Lebens wird aber nicht durch bloßen Unterricht bewirkt. Ein sittlich-religiösem G eist muß di,e ganze Jugendleitung beseelen und sich rnehr durchBeispiele als durchWorte äußern. Daher haben die Eltern einen so großen Einfluß auf die sittlich-religiöse Bilduug der Jugend. Die Schule kann, hier das erwünschte Ziel durchaus nicht erreichen, wenn das elterliche Haus nicht mitihr züsammenstimmt und zusammenwirkt. ,-Haben aber die. Eltern keinen Glauben, warum sollte das Kind glauben? Beten sie nicht, warum so llte. düs Kind beten?- - Beten und glauben - sie ütn des Kindes willen, so wird ms ihre Heuchelei erkennen/ denn es ist aus ihnen geboren." *) : : ‘ ׳■״ ־•' Mit den Wahrheiten der Religion, wie das Gewissen/ die Vernunft, die Natur und die Geschichte sie erkennen *) Schmid Erfahrungen S. 83.