Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 35 (sequence 10)
- Language
- German
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den bürgerlichen Verein anschließen mag, gemeinsam gemessend und tragend, das aber selbst, wenn es, in seiner Würde gekränkt, vom Staate mit stiefmütterlicher Ungerechtigkeit zurückgesetzt wird, dennoch nicht aufhöre, gerecht und menschenfreundlich zu sein. Wohl kann^ diese innere Würdigkeit und Tapferkeit des Geistes, vorzüglich durch Erziehungsschulensin dem oben (V.) angedeuteten i Sinne unter uns bewirkt werden; aber ohneg e n a u e Züsam menst i m m u n g der Familien mit.den Bildungsanstalten in gleichmäßig besonnener und herzlicher Einwirkung auf die Jugend, wird diese nie in Wahrheit zu der Höhe empor gehoben werden >; für die: wir sie zu bilden schuldig' sind. Schule und Haus müssen ein Ganzes-Lilden, müssest sich -als -treu vereinigte.Arbeiter an dem Bau -der Me'nschheit betrachten, und das Werk nicht, durch Besprechens sondern durch die lebendige Lhat zu>.sL»d«!n ׳suchend ׳.'"״Laßt׳ unSl denn insgcsammt mit'Besonücnheii und i Eifer thun, was an uns liegt; die Börfthüng, ״die das \ Herz der Könige wie Wafferbäche leitet,"'wird auch über uns dann Gutes herbeiführcn. Es' war chei einigest! Völkern des Alterthums Sitte, keinest Bittenden abM weisen, wenn er Mit einem Kinde auf dem'Atme erschiene Eltern, Erzieher- Lehrer! mit unfern verständig und treu geleiteten Kindern ein stnsern Armen dürfen wir hoffen, daß das Schicksal unsre Bitte um Heil durch Bered l׳u ng nicht unerfüllt lassen werde. - .^׳ . - .....-; ■ ■v , : 3 *. ... . I . t ־