Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Beiträge, die Verhältnisse der Israeliten im Königreiche Württemberg und im Großherzogthum Hessen betreffend
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 370 (sequence 5)
- Language
- German
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3>ö Juden nach lebhaften^ Verhaudlungen/ die nicht ohne be- - deutenden Widerspruch geführt wurden!und welche ich beigewohnt habe. ׳ Die Bundesversammlung wird dazu wenig selbst thutt können. Deutsche Staaten erfüllen also eine gemeine Bundespflicht, wenn sie dazu werkthätig schreitem - Sie erfüllen sie um so mehr, da sich Neuerlich tumultuarische beklagenswerthe Austritte ergabenfeie• jenes Bedürfniß dringender erscheinen lassen. — — — — Es kommt gleichwohl auf das klare Bewußt- ,sein dieses Zustandes, aus die Staatszwecke und auf die Elementarmittel att. ' . Wollen wir trachten , die Juden zu Christen,' wollen wir trachten, sie zu Deutschen zu machen? Das erste lassen Me uns aufgeben und der Zeit anheim stellen; es hat es Niemand unter uns ernstlich be- Hauptet und wir werden nicht wieder Arten oder Abarten der, Inquisition beginnen , die —. — Völker im^ Westen eben jetzt verbannen.. Das andere aber ist um so nothwendiger. ,Es kommt hinzu, daß die Juden den . Worten nach zwar dasselbe wollen , nur bei den Wegen dahin selbst in Widerspruch gerathen. (?) Um unsrer deutschen bürgerlichen Rechte theilhaftig zu sein, muß man einheimisch und deutsch sein, nicht Engländer, nicht Franzose und nicht Morgenländer. Zur deutschen Nationalität gehören wesentlich unsere Sprache, unser Fleiß, unsere Redlichkeit.und kriegerischer Sinn. Alsdann die Anhänglichkeit an den Boden , die aufrichtige Kheilnahme an der. Entwickelung, an der Literatur, aw dem.Ruhm, und den Lhatcn der Vorfahren und feer