Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Etwas über die Israelitischen Schulen in Deßau, und ein Nachtrag, das Israelitische Schulwesen in Frankfurt an der Oder betreffend
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 343 (sequence 6)
- Language
- German
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““ , 3*3 sinke und das Bessere und Heiligere im Hause Jacob nicht mit untergeben möge! — — Auch für den Neligionsunterricht der Mädchen wird, wie bekannt , hier gehörig gesorgt. Die hier von dem Herausgeber dieser Zeitschrift im Jahre 1g06 errichtete Israelitische Töchterschule mußte indessen vor einem Jahre reorganisirt, werden, indem vorzüglich die ungünstigen Zeitverhaltnisse verhinderten, daß der bisherige ausgedehntere, in der Ausführung kostspieligere Plan ׳ ferner ausgeführt werden konnte. Der -Stifter der Anstalt fand es demnach angemessen, sich von nun an nur auf den so nöthigcn Religionsunterricht allein zu beschranken und der Herzoglichen Landesregierung ehrfurchtsvoll vorzustellen, daß zur Erreichung des guten Zwecks eine Verords nung nöthig sei: daß fämmtliche Eltern -ihre Töchter an dem Religionsunterrichte Theil nehmen lassen und dadurch zugleich vermittelst ihres Schulgeldes, welches jetzt höchstens 12 Groschen und, nach Verhaltniß der Umstande und der Kinderzahl, 6 bis g Groschen monatlich beträgt, zur Aufrechthaltung der Töchterschule beitragen müßten. In Folge dieser Vorstellung genehmigte dieses ehrwürdige, erleuchtete Kollegium unterm 1Yten März 1g20 ״in Betracht, daß der Religions-Unterricht nicht lediglich dem Gutbefinden der Eltern überlassen u nd b lo ß e n P ri v a t l e hr e r n a nv ertrau t ׳werden kann u n d darf" den Antrag des Direktors und machte es ״sammtlichen hiesigen Israeliten zur unnachlaßlichen Pflicht, ihre Töchter an dem in der hiesigen T öcht er sch u l e״ z u e r t he i l e n d e n N e-l i gi o n s -Unt e r-