Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 330 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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cherr alle der Schinuz anklebtden Hie tausend Hände, ' durch welche sie gegangen, abgesetzt haben. Man findet nicht eine einzige neue Münze darunter, nicht einmal einen glänzenden Heller. .M wäre unbegreiflich, wie ein Wann , den mächtigen Trieb, mit welchem selbstgeschaffene Vorstellungen uns drangen, die. Ausdauer haben könne, ein dickes Buch.zu schreiben, wenn man nicht wüßte, Laß das Herz den Kopf regiert. Des letztern darf man sich freuen; es ist gut, daß endlich die deutsche Wissen- > schüft sich so eng mit dem Leben verbunden, daß man z nicht mehr geistlos sein kann, ohne zugleich, fittenlos zu sein- Eigentlich verstehe ich. die Sprache gar nicht mehr, mit welcher man der ante - diluvianischen Philosophie des Verfassers.zu begegnen hat. Alle seine Reden sind kan-;1 tirt -- ich meine nicht c a nd i r t (überzuckert), sondern j : in Art und. Weise des Kant, wobei die reine Vernunft z . so lange kritisirt wird , bis ihr kein weißer Faden mehr : bleibt. Daher, wenn ich . auch wollte, vermöchte ich nicht, den Hrn. V;׳. Holst im Zusammenhänge zu widerlegen. .. Ich. kann mich in seinem Häuft gar nicht zu recht finden, und werde darum nur bald an diese bald an jene Thür > klopfen; und wenn er mir, sollte ihm j meine Beurtheilung bekannt werden, vorwerfen will, ich Z hatte ihn nicht verstanden, so verspreche ich gleich jetzt, Z ihm darin nicht zu widersprechen." I -— — ״Dem Verfasser habe ich jetzt nur noch E ein beruhigendes Wort zu sagen. Er äußert in seiner Vorrede:, wie weit es ihm gelungen sein mag, der deutf schen Literatur ein klassisches Werk geliefert zuhaben