Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 320 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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sinn aber auf LrideWSeitrjl Herrscht. ״Wie' weit mußte die menschliche Vernunft nicht verkrüppelt sein, um sich bis zu den Begriffen einer herrschenden Religion, einer h r r r sch e n d eN Kirche zu verirren! Wie war eS möglich , mit den Ansprüchen der Vernunft die Idee zu vereinigen , daß die Empfindungen oder Ansichten Eines Kheils der Staatsbürger über die -A nt des höchstenunsichtbaren Wesens , diesen berechtigten , die physische Uebermacht zu gebrauchen, um den andern Lheil, einzig «mder B e r sch jede n h e i t - der Ansichten von der Art, dieser-Verehrung willen,׳zu verfolgen, zu unterdrücken , oder mindestens Vorzüge vor ihm zu behaupten? Selbst ׳ das- Wort Toleranz ist ein Vergehen gegen die menschliche Vernunft. Wie? Zndeß der All- Vater jede Art seiner Verehrung ruhig annimmt, will ein Theil seiner Kinder fich's zum Verdienst rechnen, wenn er dem andern erlaubt, -ihn nach sein e r Weise zu, verehren. . . . Die NeligionSkriege haben unter allen das Ungeheure der entarteten menschlichen Natur in seiner größten Scheußlichkeit dargestelt, — — — u. s. w." — — — ״Die Zuden. Der Verfasser hat, indein er, abweichend von der Form seines Buches, dieser Untersuchung eine eigene Überschrift gab, die Wichtigfeit bezeichnen wollen, welche die Welt und er selbst, dem Gegenstands giebt. . Aber es ist ein schlimmes Zeichen, wenn man eine Sache wichtig findet, die , weil sie einen unendlichen Werth hat, zu ihrer Preisbestimmung gar nicht gewogen zu werden brauchte. ES giebt Grund- Wahrheiten, die zum Wahnsinn führen , wenn man fie