Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Bruchstücke aus O. G. Tychsen's nachgelassener Briefsammlung
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 318 (sequence 3)
- Language
- German
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Zl8 ר ־-•*—• wissenszwang involviret, weil der Verbrecher doch für sich den Sabbath feiern kann. Daher bin ich der Meinung, daß nichts, was den Grundsätzen der Religion der Juden geradezu und wesentlich zuwider ist, von ihnen verlangt, mithin die Arbeit an ihrem Sabbath und den Festtagen.ihnen nicht ohne Gewissenszwang zugemuthet werden könne." 2) U e b e r e i n e h e br äi sch e I n schri ft. Der berühmte französische Orientalist Freiherr S i l v e stre de Sacy sandte seinem gelehrten Mecklenburg!'- schen Freunde unter dem achten Mai igoo die Abzeichnung einer bleiernen Platte, die in der Mitte einen Kopf darstellte und in. einem doppelten Umkreise eine hebräische Inschrift offenbarte, mit der Bitte um eine gefällige Erklärung zu. Die Haare des Kopfs waren mit einem Lorbeerzweig durchflochten und unter demselben las man die Inschrift:. V M I L I TA 8 ־ .״ T k w q (A 0 G I q Eine dritte Zeile enthielt sechs Buchstaben als Äbkürzungen von sechs ganzen Wörtern: vor der Stirn.standen zwei hebräische Buchstaben und mit denselben in gleicher Linie drei andere; dem Munde gegenüber sechs hebräische Wuchstaben und unter dem Kinn an der rechten Seite des Halses zwei und an der linken Seite drei hebräische Wuchstaben. Sehr viele ähnliche Abkürzungen offenbarten sich in dem doppelten Umkreise.