Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über den Religionsunterricht in den Schulen der Israelitischen Gemeinde
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 301 (sequence 3)
- Language
- German
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«"*"1■"י"־" ZOI sittlichen und geistigen Bildung-Unserer Jugend betrach-- tete, der Bemühung unserer, von einer liberalen:Denkweise geleiteten wohllöblichen Ve-rw altungsbe - hör de, dein ausdauernden׳, edlen Eifer des löblichen S ch u l r a t h es und jbes: von Vorurtheilen, Eitelkeit und Mode unabhängigen Gesinnung vieler Hausvater. ' Seit einigen Jahren aber, besonders seit der neuen Hochobrigkeitlichen Bestätigung der frühem, der Schule zugesicherten Rechteziehen jene Gegner , im Bündnisse mit den Feinden aller neuenzeitgemäßen Institutionen mit verstärkter Bitterkeit gegen unsere Schule zu Felde und gebrauchen die Waffen, die ihnen zu Gebote stehen : Verkleinerung der Schule und Schmälerung ihres guten Rufes, um derselben das Vertrauen des Publikums zu entziehen. ■די■■־ Es versteht sich von selbst, daß die Verbreiter solcher Reden niemals Kinder in VW Schule hatten, folglich eine richtige Kenntniß ihrer "i n n e rn Beschaffenheit gar nicht haben können. Ihre Urtheile sind daher theils aus vorgefaßten Meinungen entsprungen, theils von einzelnen in ihren Kreis gekommenen Schülern entlehnt, die von der Natur allzustiefmütterlich behandelt worden , -odeb aus den Mittl ern Klassen der Schule ausgetreten sind; theils aber zur Erreichung gewisser Absichten- und׳ Vor-. theile ins Publikum vorsetzlich ausgesandt. Wo solche Beweggründe obwalten, da wird freilich keine Widerlegung, und wäre sie noch so triftig , eine Veränderung bewirken; dieser unlautre Quell ist zu ergiebig, um je-' mals versiegen zu können. Unsere Worte sind an j e n e gerichtet, die auf Treue und Glauben annehmenW