Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über den zweckmäßigen Gebrauch der heiligen Schrift bei öffentlichen Religionsvorträgen
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 298 (sequence 8)
- Language
- German
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besitzen, ist besser, denn das große Gut vieler Gottlosen; denn ») es ist rechtmäßig erworben, nicht durch Bevortheilung und Uebertheuerung des Nächsten — nicht durch Betrug ünd Ungerechtigkeit, sondern durch Besolgung der goldenen Regel: Bete und arbeite!. Dabei wirds denn auch an ihnen wahr, was der Psalmist Ps. 128 Vers r u. 2 sagt : Wohl dem, der den Herrn fürchtet und auf seinen Wegen geht. Du wirst dich nähren deiner Hände Arbeit; wohl dir, du hast es gut. , b) es wird ruhig und fröhlich genossen—! 1'm Bewußtsein des göttlichen Wohlgefallens, weit Gott gesagt hat: 1 Mos. 3, 19. ״Zm Schweiße deines Angesichts u. s. w." — mit ruhigem Gewissen, mit Genügsamkeit, da man mit dem Theile irdischen Gutes zufrieden ist,welchen uns Gott schenkt, wenns auch noch so wenig wäre, und im steten Aufsehen auf Gott, mit Herzlicher Dankbarkeit und mit kindlichem Vertrauen, Gott werde auch das Wenige segnen und von Zeit zu Zeit düs Nöthige bescheren. Das große Gut der Gottlosen hingegen ist «)unrechtmäßig erworben—; b) und wird mit Unruhe gen0ssen — deny Zes. 57, 21. ״Die Gottlosen haben keinen Frieden." (Die Fortsetzung folgt.)