Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über den zweckmäßigen Gebrauch der heiligen Schrift bei öffentlichen Religionsvorträgen
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 292 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2304627-2304634-2304635-2309164--06298-2309621- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
2H2 die vornehmste QueÜe ist , aus welcher die Wahrheiten - der 'Religion gsschöM werden. Wenn man aber die heilige Schrift als' dieÄorzüglichste Grundlage eines pvplw lairen und praktischen Unterrichts empfiehlt, so wird da- » bei immer vorausgesetzt, die Einsicht des Lehrers werde | das Brauchbare von dem minder brauchbaren abzuson- Z dern suchen, und sich des gewählten-'Abschnitts, wenn es I einen Zweck haben soll, nicht'nur scheinbar bedienen, /. sondern aus demselben das BorMragende erläutern, entwickeln, beweisen und gewissermaßen dem Gedächtniß behaltbar tnachen.° Zu-tadeln ist es daher, einen Bitzeltextnur als Motto aufznstellcn, die Idee des Bor- '1 trags nicht aus ihm zu entwickeln, und die Hauptgedan- 'ken Nicht durch ׳ihn anschaulich zu machen; denn könnte dieß auch ohneHerr Text geschehen; so würde doch der ß Text dazu dierleü , "dem Ungeübtem die vorzutragende Wahrheit behaltbarer zu machen. , Was zunächst die Wahl der Texte betrifft, so sehe man darauf, daß diese nicht bloß, überhaupt von der s Sache handeln, über welche geredet werden soll,׳ sondern l daß sie ausführlich, und von der Seite genommen wer- [׳ den. Auch wähle man nicht die bekanntesten Stellen, l sondern die seltener Vorkommen, ,sind. durch den Reiz der | Neuheit gespannt machen. . . . t werden und sich besonders viele junge Männer in Israel schon dem Prrdigtstande widmen, welchen es'׳allerdings A obliegen muß , sich dazu auf eine dem wichtigen Gegenstände würdige, angemessene Weise vorzubeceiten. D. H.