Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Genien des Lebens
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 291 (sequence 3)
- Language
- German
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w291 ־״״״ 1 Und will dir schon der letzte Stern versinken, ן Der tröstend noch die trübe Nacht durchblitzt, 7 So siehst du freundlich noch den Engel winken, | Der Hoffnung heißt, die Palme in der Linken,; j Die Rechte auf dem Anker festgestützt, I Nun laß' im Wetter auch die Sterne schwinden, gj Du wirst den Grund, den sichern, dennoch finden. — Sprich, ist cs leer von schützend frommen Engeln, Ist unbewacht wohl unser Leben hier? — gj Bei seinen Freuden und bei seinen Mängeln, ff Aus Dornenbüschen, unter Lilienstengeln ,;ij Dringt tröstend auch ein Engellaut zu dir. H Und Höret endlich auf dein Herz zu schlagen, :י] Ein Engel wird dich sanft hinaufwärts tragen. . W. B-lankenburg. ■.II.- Weber den zweckmäßigen Gebrauch der heiligen Schrift bei öffentlichen Religisnevorträgen *). H Mit Recht schließt sich jeder Religionsunterricht, folglich gi auch jeder öffentliche Neligionsvortrag, an die heilige j Schrift an, da sie nicht nur Bielen bekannt, sondern auch *) Dieser Aufsatz wird gewiß vielen Lesern der Sulamith nicht unwillkommen sein, da doch jetzt in manchen Israelitischen Gemeinden deutsche Predigten gehalten 21 *