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Sulamith · 1820-01-01 · Heft 1 · p. Seite 275

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
6 (1820-1824)
Issue
Heft 1
Article
Erbauungsrede, gehalten am Sabbath den 2ten September 1820 im Lokale der Gesellschaft der Humanität zu Kassel, in einem Kreise von Zöglingen und Erwachsenen
Date
1820-01-01
Page
Seite 275 (sequence 17)
Language
German
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275 «*«««**«*«•"יי» «offen des mvaterlichen Bundes sein können, wie Moses uns nn der heiligen Sedrah die Ausübung der Religion ans Herz legt, wie es heißt: (5 B. M. Z0-, n ff.) ״Denn dieses Gebot, das ich dir,jetzt gebe, (den Ewigen zu lieben und seiner Stimme zu gehorchen) ist dir nicht verborgen, auch nicht ferne. Es ist nicht im Himmel: haß du etwa sagen möchtest, wer steigt für uns in de« Himmel hinaus, um es herunter zu holen Und es bekannt zu machen, so wollen wir es thun; es ist auch nicht jenseits des Meeres, daß du etwa sagen möchtest, wer reiset für uns über das Meer, um solches herüber zu holen und uns bekannt zu machen, so wollen wir es halten. Sondern das Wort ist dir ganz nah,. du hast es im Munde und den Begriff davon im .Herzen, wie solches zu beobachten sei." Es ist uns ganz nah, meine -geliebten Freunde, im Munde^und im Herzen; —im Munde, zum brünstigen Gebet und zu rsuemüthigem Be-- kenntniß unserer Sünden, und im Herzen, zur heiligen Liebe zu Gott und unfern Mitmenschen. Die Mittel sind uns nah und nur an unserm Willen liegt die Ausführung. Und du, gütevollster Vater! Gott der Wahrheit und der Treue! verleihe unserm guten Willen deip gnädigen Beistand , daß er zur besten Ehat sich för- Lere, daß er auch der Deine sei. Sei uns nah, wenn wir dich ernstlich suchen, wie du uns durch deinen Diemr David verkündest: ״Der Ewige; ist nah Allen, die ihn anrufen. Allen, die ihn in Wahrheit anruftn." Gott Vater! verfahre mit unsmach deiner unendlichen Gnade auf daß wir das Beste vollbringen, in Wort und Thal und wir nicht straucheln mögen durch Irrthum und Ber

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