Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Erbauungsrede, gehalten am Sabbath den 2ten September 1820 im Lokale der Gesellschaft der Humanität zu Kassel, in einem Kreise von Zöglingen und Erwachsenen
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 260 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2304627-2304634-2304635-2309137--06218-2309589- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
960 '*״,•*,»■־־*‘‘־V allein fetze ich diesen Bund und diese Beeidigung fest« sondern mit dem« welcher hier vor dem Ewigen unser-m Gotte mit zugegen ist Md auch mit ׳ demjenigen« der hier nicht zugegen istch Verehrungswerthe Anwesenden! '• 1 Ä8ir können unsere heutige Weihestunde nicht würdiger Z anwenden« als wenn wir die vorliegende Stelle im Anfange des heute beim Gottesdienste vorgelesenen Abschnitts Iz in der Thors (5■: B. M. 29, 9 ----16,) zum Gegen- | stände unserer Betrachtung wählen. Jener getreue Volks- * Hirt Mofts, noch an dem erhabenen Ziese feine? göttlilichen Sendung« ermahnt er noch einmal dringend und f kräftig sein geliebtes Israel« und erneut den längst defiandenen urvaterlichen Bund mit dem Ewigem Gleich "! dem hochbejahrten Familienvater« der sein nahes Ende fühlend , seine Kinder und Enkel noch einmal ans Bette ruft, um ihnen die letzte väterliche Mahnung zuzmuftn und ihnen segnend die letzten Lehren zu ertheilen, auf % daß es ihnen Wohlergehen möge nach feinem Scheiden, so :;j redete der göttliche Volksführer zu der Gemeinde des Herrn« 1 zu Israel. ,,Ihr steht jetzt alle vor dem Ewigen Eurem | Gotte." ־״■־■• Alle, Vornehme und Geringe, Junge und A Alte, Weiber und Kinder, tzberhaupt und Unterthan«?j der Fremde, auch der nicht zum Volke gehört« aber in | eurer Mitte jetzt ist, — Alle stehet ih/' vor dem/Ewi- J gen« ״den Bund anznnehmen," die Religion Md ihre 1 Verpflichtungen-, und ״die Beeidigung" der Strafwürdig- .1 feit im yebertretungsfalle — ״mit welchen der Ewige z dich heute verpflichtet," Da ist kein Unterschied, weder I