Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 164 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
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•״*ר-דד■־!-״. 164 , sich nicht dahin zu begeben, wo sie, sich, am besten nähre!» könnten , überfüllen wir die Orte und Gegenden, wo sie . sich einmal befinden, mit Juden;. befördern ihr Zusammenhalten und Absondern, hindern ihre Amalgamirung , -mit andern Einwohnern, den Austausch ihrer Ideen, und geben so selbst die Veranlassung, daß sie wegen Mangels an Ausdehnung, auf alle mögliche Wege und Mittel denken müssen, sich von dieser. Gegend zu erhalten, und ע; eben durch ihre Uebersüllung und Anhäufung auf einem Punkt drückend werden *), während wir auf der andern tzeite durch ihre Nichtaufnahme unfern eigenen Wer- ' kehr lähmen., *) Ich will hier nur ein Beispiel aufführen: Die Stadt Erlangen ist von vier Orten umgeben, wo Juden «oh. mm Diese Juden leben fast aüsschließend nur von der Stadt Erlangen , in der sie sich tagtäglich umhertreiben rmd umhertreiben müssen, wenn sie leben sollen. Sie holen hier ihr täglich Brod; was sie verzehren, ist höchst unbedeutend, > ein Bissen Brod und ein Glas Mer; Abends im Kreis der Familie wird erst Mahlzeit gehalten. Die Stadt Erlangen ernährt also diese Menschen, kaust ihnen ihce-Waaren ab, handelt mit ihnen, und nach und" nach ziehen sie bedeutende Geldsummen heraus , aber einen bürgerlichen Gewinn dadurch, daß sie diese Gelder wieder in ihr verzehrten, ihre Gewerbsquellen durch Ab - und Einkauf verstärkten, diesen Vortheil, den einzig denkbaren und der Sache angcmessenen Gewinn, hat sie nicht; denn die Stadt Erlangen hat ein Privilegium, -daß keine Juden daselbst w o h n en d ürfe n. ״Und das ist recht,, sagt maneher, wir wollen -keine Juden unter uns — verkümmern