Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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“"“"2 ,יh ten der Menschheit zu erheben., ist Eures heiligen. Bundes würdig und ihm aufbewahrt: er wolle nur, daß es werde! und es wird sein! — Immer waren die Israeliten, so lehrt die Geschichte, den Negierungen, unter welchen sie lebten, mit Leib und Seele treu ergeben, ,selbst dann, wenn schwere Fesseln sie drückten. Aber selbst diese Tugend ward einst als Laste,r aufgestellt um ihnen zu schaden. . Als der Freiheit Schwindelgeist auch in Holland um sich griff, machte man es den Juden zum Vorwurf, und gab es als Grund an, weßhalb sie nicht mit allen andern Batavischen Bürgern gleichgestellt werden könnten, daß sie dem Hause Ocanien und der vorigen Regierung zugethan waren, und Volks - Repräsentanten gaben sich im National - Convent alle Mühe, diese Beschuldigung zu begründen und zu rechtfertigen. Eine dieser Rechtserngungenist zu merkwürdig und zu wichtig, als daß ich sie hier übergeben könnte, ich gebe sie daher wenn auch nur auszugweise. , , : ״Es ist vollkommen wahr," — heißt es darin — ״daß der größte Theil der Juden sich als Anhänger der vorigen Regierung zeigt. Laßt uns aber auf den Ursprung dieser Anhänglichkeit zurückgehen und wir werden die Urfache davon leicht entdecken. Die Juden, welche, um den Scheiterhaufen in Portugal! und Spanien °zü entfliehen, sich hieher begaben, fanden hier einen Zufluchtsort: und da sie reich waren, bekümmerten , sie sich wenig um Zünfte und Broderwerb, schätzten sich glücklich genug ihren Gottesdienst ohne Lebensgefahr halten zu können. Für diestn Schutz, den die Regierung ihnen gewahrte, hielten sie