Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 6 (1820-1824)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1820-01-01
- Page
- Seite 27 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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':7< ־■■ ... sind; daß aber die Israeliten durch das Christenthum erst zu Deutschen gestempelt werden: eine Behauptung, die.um so einseitiger ist, da. die Zeit, eine nicht minder politische und intellektuelle Scheidewand zwischen Protestanten und Katholiken, als zwischen Israeliten und Christen aufgestellt hat. Aber es, fehlt auch an solchen Schriftstellern nicht, die ohne die Folgen ihrer Partheiligkeiten zu berechnen, sich ihrem leidenschaftlichen Haß ungescheut überlassen; deren Bestreben es ist, alle Histörchen zu sammlest, die den Israeliten verächtlich und Hassenswerth darstellen, die die Schlechtigkeit der Israeliten predigen, aber nicht Mittcl wissen ihr zu begegnen; die am'Israeliten kein Berdienst anerkennen, und nur zu deutlich zeigen, daß nicht Vaterlandsliebe und Menschenwohl, sondern Geldgier und Menschenhaß ihre Feder leitet. Sie reden hinter ihrem Pulte von Verjagüng, Zurücksetzung mit einer Kalte, die die Erbitterung״ und das Elend eines durch Leiden und Entwöhnung eingeschüchterten Volkes nicht ahnt, alles mit dem Gelde entschuldigend, das die Neichen (ein so i ganz unbedeutender Eheil) unter, den Israeliten besitzen.; Wie wenig solche Ansichten dem Wohl des Landes angemessen sind, springt , in .die Augen. Die Israeliten haben angefangen, aus dem alten Schlamm sich herauszuarbeiten; .eigne Anstrengung und äußere Beihülfe unterstützte sie, und viele ,Israeliten sind nützliche und redliche Bürger des Staats geworden; Männer sind überall aus ihnen hervorgegangen, die ihnen Ehre machen, und nur die Anerkennung des Christen steht per freien Aus-