Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Leichenbegängnisse der Israeliten, nebst Beleuchtung eines deshalb von einem Rabbiner abgefaßten Gutachtens
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 314 (sequence 18)
- Language
- German
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314 Ordnung , jucht mit gehörigen Gevathen'versehen j um den Sarg damit zu befestigen,, dazu werden ganz gemeine .Strickegenommen. —7 ׳— 5) Der größte Lärm und Unfug wird über durch Las Tragen der Leichen erregt. Bestimmte Leichenträger jf$,' yieMts, vortzandestH,, das Hpagm. hängt bloß von Ler Willkühr eines jeden Israeliten ab. Es wird zwar sowohl das Tragen als das Begleiten einer Leiche von Len Israeliten als eine Gott gefällige Handlung betrachtet, und gewöhnlich finden sich dazu auch mehrere! Iftaeliten ein; es war aber doch auch schon der Fall, daß es an Trägern gefehlt hak. Denn man muß wifsendaß der Gottesacker eine ziemliche Strecke von der Stadt entfernt liegt, und daher werden mehrere Träger zur Abwechselüng - erfordert. Das häufige Wechseln der Träger verursacht Nun meistens Störungen, Geräusch und Lärmen, indem dann einer dem andern laut zuruft, bald wegen des Ablösens, bald wegen des zu geschwinden, bald wegen des zu langsamen Gehens u. s. w. 6) Seitdem das Volk bei den Beerdigungen in Hausen zusammenläuft , haben, die Israeliten die Gewohnheit, eine Polizeiwache herbeizurufen; dieselbe macht aber im- -mer desto mehr Aufsehen, und kann die Bewegungen des Volks doch nicht,Hemmen. Da nun auf die von, den Vorstehern der Königl. Regierung überreichte Vorstellung der Herr Kreiskommissär und Oberbürgermeister den,Auftrag erhielt, wegen der Mittel zur Beseitigung der Excessen mit den Vor-