Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Der Maler Pinhas
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 295 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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״״״׳״־**־ m stand/ bie ihm 'täglich geliefert wurden. Nach einiger Zeit ward mein Vater von mehreren regierenden Fürsten,׳.. als nämlich vom Fürsten von Wallerstein u. a. m. aufgefordert, zu ihnen zu reisen und für sie zu arbeiten. Auch der Fürst (von Bhurn und Baris?) in Regensburg ließ eine Einladung an ihn ergehen. Er folgte dem Rufe des letztern und begab ' sich mit seiner ganzen Fanulte״ dahin. Nach einem dreimonatlichen Aufenthalte daselbst, traten wir wieder unsere Rückreise an. Von der Zeit an mußte׳ mein!Vater in der Folge immer einige Monate in Regensburg zübringen. Das hohe Zutrauen, dessen mein Vater von mehreren hohen Häuptern gewürdigt wurde , kam auch mir sehr gut zu Statten; denn da ich׳ die Malerkunst von ihm erlernte, so 'entschloß ich mich in meinem sechzehnten Jahre, auf Reisen zu gehen, um mich ׳ in meiner Kunst zu vervollkommnen, v Der Name meines Vaters war das beste Creditiw für Mich, das mir den Weg in die Häuser der'Großen bahnte, mir die Mittel zu meinem Lebensunterhalte erleichterte und mich in den Stand fetzte, mich selbst als Künstler zu bilden. Nach Verlauf einiger Jahre, die ich theils in Erlangen, theils in verschiedenen Hauptstädten Deutschlands zubrachte, gelang es mir, endlich allhier in! Kassel eine ׳ bleibende Stätte׳ zu finden , indem ich ׳ nicht mir vom damals regierenden Landgrafen Friedrich: einen sehr gnädigeN Schutzbrief erhielt, sondern auch vom׳ jetzt regierenden Durchlauchtigsten Churfürsten Wilhelm ■, König!. Hoheit, zum Hofmaler ernannt :wurde, ׳ welche Würde ich noch heutiges Tages genieße. Einen solchen scgenreichen Einfluß hatte für mich das hohe Ansehen, in welchem