Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Französische Literatur
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 281 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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.... 2z! dir Moral und der Gesellschaft nicht mehr wahrnehme. Doch ich. will nicht sortfabren. — Welche Sorgfalt., auch _ die gerechte Forderung einer Klasse von Europäern verdient, ist cs Wohl schicklich, langer die Aufmerksamkeit des Publikums darauf zu richten, in einem Augenblicke, wo die erhabensten Richter über große Schicksale cntschciden? Frankreich bietet sich den Blicken Europas dar, Frankreich, das stolz auf die Schatze des Geistes, stolz auf das Andenken seines alten Ruhmes ist, das geduldig in seinen Prüfungen, eines Theils des kriegerischen Erbtheils eines großen Königs beraubt, sich dennoch glück-!ich schätzt, die unsterbliche Wvhlthat seines erhabenen und weisen Abkömmlings erhalten zu haben, und bewahrcn zu können. Wenn der berühmte Geschichtschreiber, dessen ich Erwähnung gethan, aus der Mitte der Seligen seine beredte Stimme ertönen .lassen könnte, so würde er die Gefühle der Bewunderung und der Liebe gegen das Volk ausdrücken, dessen Geist, Arbeiten und hoher Charakter er schätzte, und dem er aus dem Grunde seines Hcrzens alles Glück wünschte, welches die Gerechtigkeit und Politik selbst den Nationen, die den Ruhm, die Reichthüwer und die Macht Europcns theilcn, sichern muß. . Hier äußerte der Verfasser'Gefühle, die ihm als Franzose und als Freund der Menschheit Ehre machen; wir übergehen diese dem Gegenstände hier nicht ange-' messene Stelle. Der Leser wird leicht errathen, daß wir diesen Artikel der Feder eines Israeliten verdanken , dessen Herz immer für das Wohl seiner Glaubetisgenossrn schlug, der V. Jahrg. 2. Land, 20