Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Der neuerrichtete Israelitische Tempel in Hamburg
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 272 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Lhcil — Vollende der das Gemälde, der den Much dazu hat, mir fallt die Feder aus der Hand. Wollt Ihr Eure Kinder bei dem Gottesdienste nach der wahren Weise der Väter erhallen, so schließet einen heiligen Bund mit den Gelehrten und Vorstehern der Gemeinde, der einzig und allein zum Zweck haben muß, unserm Gottesdienste die Würde und die Andacht wieder zu geben, die er als Gottesdienst haben muß. Entfernt zuvörderst alle Störungen der wahren Andacht, wovon Zhr bei eigenem Nachdenken und bei einiger Aufmcrkfamkeit> leider! nur zu viele finden werdet. Wohl weiß ich, daß die Aufgabe nicht leicht ist, aber einem gemeinsamen ernsten Willen ist nichts zn schwer, und Gottes Hülfe wird alsdann nicht ausblcibcn. Rur dadurch können sich jetzt Vorsteher um ihre Gemeinde ewiglich verdient machen. . . Versäumt Ihr jetzt die Gelegenheit, so wird sie vielleicht nie wieder kommen. 7 Statt das gute Beispiel, das der neue Tempel uns sn Hinsicht der dort herrschenden Andacht giebt, stören zu wollen, welches uns, wie gesagt, nach,göttlichen und menschlichen Gesetzen unerlaubt ist, müssen die wahrhaft Frommen sin Israel darauf bedacht sein, dieses löbliche Beispiel für sich zu benutzen, Um der wahren Andacht «uch in■ unfern Gzbcthausern aufzuhrlfen. Sorget dafür, daß durch öftere öffentliche Reden, der wahre fromme Sinn, der bei unfern Voreltern in ihren eigenen Hausern wie in Gottes, Hause geherrscht hat, wieder zurückgeführt werde. Denn wisset, daß öffentlich« wahrhaft erbauliche Reden auch zu den Ge-