Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 5 (1817-1820)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Der neuerrichtete Israelitische Tempel in Hamburg
- Date
- 1817-01-01
- Page
- Seite 267 (sequence 11)
- Language
- German
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t haben. Sie würden nach dem großen Orakel-Spruch der heiligen Schrift gehandelt haben, der da heißt: *) ״Anmuthig ist cs in dem Wege der heiligen Lehre zu ״wandeln; alle ihre Steige führen nur zum Frieden!" Wie viel Unheil wäre von unserer Gemeinde abgewendet worden, und in welchen Glanz würden wir die Religion der Vater — diese friedliche Himmelstochtcr — gestellt haben, wenn unsere Schristgelehrten " untTunfcrj Vorsteher den stets heilsamen Versuch der Güte und der Ueberzeugung gemacht hatten! Wenn wir den rückkchrcnden Brüdern und Schwestern, und ihren Lehrern und Vorstehern und Allen, die sich um das große Werk verdient gemacht haben, im Namen des Gottes Israels, den sie wie wir anbeten, den ersten Gruß der Bruderliebe entboten, und für sie den Segen vom Himmel herab erflehet hatten, auf daß der Gott der Vater den frommen Eifer, mit welchem sie sich zu Ihm wenden, mit dem beseligenden Geiste der wahren Religion erwärme und belebe, und nie wieder ersterben lasse in Israel; wenn wir nun dabei in einem achten Sinne der Bruderliebe und der Duldung, zu der wir von göttlichen und menschlichen Gesetzen angewiesen sind, den Vorstehern des sogenannten neuen,Tempels die wenigen Stellen angezeigt hatten, die sie sich in dem Texte der uralten Gebete abzuandcrn erlaubten, und ihnen deshalb unfern herben Kummer zu erkennen gegeben, und sie und die Gemeinde, bei dem einigen Gotte der Vater beschworen hatten, unsere wahre Freude über ihre *) Spr. Sal. 3, 17. ״19 i